La Paloma Blanca – Das spanische Huhn

Wochenende = Kochen = wir weihen Melle’s neue Küche ein.

Basti + Flora („die Nichtraucher“): Grieß, Buttergemüsemix (Dose), Bine’s Chicoree, Dessertsoße Vanille, keine Schwarzwurzel

Bine: Weihnachtsfeier… …kommt aber später nach

Claudia: Chinakohl, Champignons, Brunch Kräuter

Kirsten: TK-Rosenkohl, Birne, Apfel (sind keine zwei Sachen sondern eine: Obst!), Dosenmais (wollte sie dringend los werden)

Melle: TK-Himbeeren, Cashew-Kerne, Partybrot (Vollkornbrot in Pumpernickelform)

Steffi: Pazifik-Garnelen, Pistazien, Rum-Rosinen (hicks!)

MixFix

Aus dem Dosenmais und dem Buttergemüsemix mit Knoblauch und Cremefina einen Dip mixen. Mit Salz, Pfeffer, Chili, Muskat und Cumin abschmecken. Serviert mit Partybrot und dem gekochten Rosenkohl, der mit Lätta (!), Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt wurde. Claudia meinte, es fehle Zucker am Kohl. Aber es war superlecker.

Süßer Chicoree Salat

Chicoree, Äpfel und Birnen putzen und in Streifen bzw. Stücke schneiden. In einer großen Schüssel vermengen. Kräuterhexe Claudia – wie immer – ein köstliches Dressing aus Brunch, Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Honig, Zitrone und anderen geheimen Zutaten machen lassen. Cashew-Kerne zum Salat geben und einige dunkle Weintrauben, die einsam auf dem Küchentisch standen – fertig. Dave würde sagen: das ist sehr, sehr lecker.

gesalzene Pistazienkerne

zu den oben beschriebenen Vorspeisen reichen.

Chinakohl und Champignons unter sich

mit Brunch und Garnelen hätte es gegeben, wenn wir nicht schon so satt gewesen wären. (Da das Gemüse schon geschnippelt war, kocht Melle am nächsten Tag das Gericht nach und kann berichten, daß es sehr gut geschmeckt hätte!). Statt des Gemüses sind wir aber lieber direkt zum Nachtisch übergegangen:

Himbeergrieß

Grieß nach Packungsanleitung kochen (wenn es eine gibt…). Ansonsten hier ein Grundrezept für (festen) Grießpudding: 100g Grieß mit einer Prise Salz und 2 EL Zucker in einen halben Liter kochende Milch einrühren, kurz aufkochen und fünf Minuten quellen lassen. In unserem Fall die Rumrosinen unterheben, solange der Grieß noch nicht zu fest ist. Den fertigen Pudding auf sieben Schüsselchen (sind wir in Wahrheit Zwerge und gar keine Hühner???) verteilen und jede Portion mit Himbeeren bedecken. Dazu wird die Vanille-Soße gereicht. Mhhhmmm!

Melle kriegt den goldenen Zauberstab des Abends (Bine kocht ja nicht mit…).

Claudia spielt zu Hause Mensch-ärgere-Dich-nicht – um Geld!

Basti meint: „Meine Soße hat noch keine Flora.“

Claudia sagt: „Schwarzwurzel kann man nur bei Schwarzlicht essen.“

Es wird festgestellt, daß Claudia Sammy’s Kindergartenpraktikantin war. Hört sich irgendwie schmuddelig an… (O-Ton Claudia: „Das ist voll deprimierend, daß mein Kindergartenkind jemandes (Britta) große Liebe war – und in der Trommel kellnert.“) Jedenfalls kann Melle ebenfalls von Sammy berichten, woraufhin sie einen weiteren Titel bekommt: „Don Sammy und Prinz Melle“.

Es wird zu Witzen übergegangen (wobei Claudia die Pointe fast versaubeutelt): was ist ein Keks unterm Baum? Ein schattiges Plätzchen…

Und weiter zu Rätseln:

Was ist größer als Gott, bösartiger als der Teufel, die Armen haben es, die Reichen brauchen es und wenn Du es ißt, stirbst Du?

Du fährst in gleichbleibender Geschwindigkeit in Deinem Auto. Vor Dir galoppiert ein Schwein in der gleichen Geschwindigkeit. Rechts und links neben Dir fahren ein Feuerwehrauto und ein Polizeiwagen in Deinem Tempo. Hinter Dir ist ein Hubschrauber in ebenfalls gleicher Geschwindigkeit. Wie überholst Du?

Wobei die Diskussion aufkommt, warum es auf Kinderkarussells keine Schweine (mehr) gibt. Claudia kennt die Antwort: aus Rücksicht auf unsere muslimischen Mitbürger!

Als nächstes gibt es eine kleine Spanisch-Lektion von Studiendirektorin Basti und Studienrätin Claudia: das Weibliche wird im Spanischen mit der Endung „a“ gekennzeichnet, das Männliche mit „o“. Wenn also Baileys weiblich wäre, würde man auf Spanisch „Las Bailas Cremas“ sagen…

Bine und Flora hatten letzthin eine Frage zur deutschen Grammatik: gibt es eine Regel zur Endung -heit und -keit? Beispiel: TrockenHEIT – HeiterKEIT. Warum nicht umgekehrt? Wir konnten keine Lösung finden – aber es war ja auch schon später am Abend…

Melle hat aber mal nachgeschaut und konnte soviel herausfinden: die Endungen -heit und -keit (ebenso wie -nis und -ung) machen aus Adjektiven und Verben Nomen. Die Endung -heit ist wohl die ältere Variante und die Endung -keit soll durch ein Mißverständnis des Wortes „Ewigkeit“, welches früher „Ewigheit“ hieß, entstanden sein. Durch das G im Wort „ewig“ sprach man im Laufe der Zeit das H von „heit“ nicht mehr aus und das G dafür härter. So soll es zur Endung „-keit“ gekommen sein. Laut Grimm (ich nehme an, von den Gebrüdern Grimm) ist es zunächst bei Adjektiven mit der Endung „-ig“ verwendet worden, dann aber auch – ohne erkennbare Regelmäßigkeit – bei anderen Adjektiven. Meine Quelle ist nicht belegt und ich weiß nicht, ob es nicht doch eine Regel gibt, die einfach nicht gefunden werden will.

Zum Abschluß: Claudia lag schon mal in einem Achtzimmerbett!

P. S.: da fanden sich doch noch ganz liebe Grüße auf dem Notizzettel! 🙂

P.P.S.: am siebten Februar soll ein DVD-Abend mit Knabberkram bei Kirsten stattfinden. Also bitte schon mal Gedanken machen, wer was sehen möchte.

Dieser Beitrag wurde unter bei Melle, Kochberichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu La Paloma Blanca – Das spanische Huhn

  1. Bastie-Huhn sagt:

    Die Sstrasse kann sich geschlossen nicht mehr erinnern, ob ich wirklich „Meine Soße hat noch keine Flora“ gesagt habe, ich weiß aber in welchem Zusammenhang: Vanillesoße zum Grießpudding 🙂

Schreibe einen Kommentar